Am 3. Dezember 2025 hat der Europäische Fußballverband UEFA im Schweizer Nyon das Ausrichterland für die Fußball-Europameisterschaft der Frauen im Jahr 2029 bekanntgegeben. Durch die positive Entscheidung für Deutschland steht fest, dass auch im RheinEnergieSTADION in Köln Spiele der UEFA Women‘s EURO 2029 stattfinden werden.
„Weiteren Boom im Mädchenfußball entfachen“
Christos Katzidis, Präsident des Fußball-Verbands Mittelrhein: „Wir freuen uns sehr, als FVM und mit dem Fußball am Mittelrhein Teil der UEFA Frauen-Europameisterschaft 2029 in Deutschland zu sein. Wir wollen das Turnier nutzen und einen weiteren Boom im Mädchenfußball entfachen. Schlüssel dafür wird auch der Fußball in den Schulen sein: Ziel des FVM ist es, dass jedes Mädchen in einer Kölner Grundschule im Jahr 2029 im offenen Ganztag die Möglichkeit hat, mindestens eine Stunde pro Woche Fußball zu spielen. Das ist ein nachhaltiger Ansatz zur Stärkung des Frauen- und Mädchenfußballs in der Region und gleichwohl ein ambitioniertes Ziel, welches wir in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln nun gemeinsam verfolgen können“.
Oberbürgermeister Torsten Burmester: „Mit der UEFA Women‘s Euro 2029 bestätigt Köln erneut seine Rolle als Hauptstadt des Frauenfußballs. Nach der Europameisterschaft der Männer 2024 erwarten wir erneut tausende Fans aus ganz Europa in unserer Stadt und ich wünsche mir, dass der Frauenfußball in Köln und der Region davon weiter profitiert. Dass wir dem Frauenfußball die perfekte Bühne bieten, beweisen wir seit mehr als einem Jahrzehnt als Austragungsort des Endspiels um den DFB-Pokal in Müngersdorf.“
Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH: „Wir freuen uns riesig, dass wir Teil der UEFA EURO 2029 sind! Das RheinEnergieSTADION ist das Mekka des Frauenfußballs in Deutschland und wir werden erneut tolle Fußballfeste mit Gästen aus ganz Europa in unserer Stadt feiern dürfen. Die Eindrücke der UEFA EURO 2024 sind uns allen noch in guter Erinnerung und ich weiß, dass das gesamte Team der Kölner Sportstätten dem Turnier 2029 entgegenfiebert und sich auf ausgelassene Stimmung und großartigen Sport freut. Für die Sportstadt Köln, das RheinEnergieSTADION und die Kölner Sportstätten GmbH ist das ein weiterer Meilenstein und wir sind bereit dafür, die perfekten Rahmenbedingungen für dieses internationale Fußballfest zu schaffen.“
Erstmals seit 2001 wieder eine Frauen-Europameisterschaft in Deutschland
Die Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees haben sich für die Bewerbung Deutschlands ausgesprochen, die damit den Vorzug vor der gemeinsamen Bewerbung Dänemarks und Schwedens sowie vor der polnischen Bewerbung erhalten hat. Zuvor hatten Italien und zuletzt Portugal ihre Bewerbungen zurückgezogen. Im Rahmen des nationalen Auswahlverfahrens hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) neben Köln sieben weitere Spielorte für das Turnier festgelegt: Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Leipzig, München und Wolfsburg.
Erstmals seit 2001 findet wieder eine Frauen-Europameisterschaft in Deutschland statt. Der DFB hatte seine Bewerbung unter dem Titel „We’29 – Together We Rise“ eingereicht. Der Entscheidung vorausgegangen waren viele Monate akribischer Planungen. Gemeinsam mit Bundesregierung, Bundesländern, regionalen und lokalen Behörden, Host Cities, Vereinen, Landes- und Regionalverbänden sowie zahlreichen weiteren Stakeholdern wurde entlang der Vorgaben der UEFA ein Konzept für die UEFA Women's EURO 2029 erarbeitet, das in einem mehr als 2500 Seiten umfassenden Bid Book eingereicht wurde. Dabei stand die Ausrichtung einer Endrunde im Fokus, die höchsten organisatorischen Ansprüchen gerecht wird.
Damit findet die gute Zusammenarbeit mit der UEFA nach der EURO 2024 eine Fortsetzung. In den nächsten rund dreieinhalb Jahren wird es in enger Abstimmung mit dem europäischen Kontinentalverband darum gehen, in Deutschland bestmögliche Bedingungen für alle Besucher*innen zu schaffen - von den teilnehmenden Mannschaften und ihren Delegationen bis hin zu den Fans.
