Die „Ü-60-Party“ der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fußballkreises Euskirchen war ungleich besser besucht als das offenbar nicht mehr so attraktive Mitarbeiterfest der aktuellen Ehrenamtler: Erstmals hatten Hubert Jung, der Vorsitzende des Fußballkreises Euskirchen, und seine Stellvertreterin Doris Mager die Altvorderen zu einer Feier eingeladen – mit vollem Erfolg. Im geschmackvoll eingerichteten Restaurant des Aktivparks in Kall traf sich eine beachtliche Zahl von Ehemaligen, die vielfach mit ihren Partnern der Einladung des Kreisvorstands zum gemütlichen Beisammensein gefolgt waren. Mit den Gästen, darunter auch Jungs Vorgänger Herbert Hambach, wurden in Kall Erinnerungen und Erfahrungen ausgetauscht.
„Die bisherigen öffentlichen Verhandlungen bei Fußball-Streitigkeiten werden immer seltener werden, weil die Vergehen künftig meist im schriftlichen Verfahren abgehandelt werden.“
Hubert Jung fungiert seit längerem auch als Vorsitzender des Sportgerichts des Fußballverbands Mittelrhein und wies in dieser Eigenschaft darauf hin, dass die bisherige jahrzehntealte Bezeichnung „Spruchkammer“ abgeschafft worden ist. „Der Name wurde im Sommer geändert. Auch im Kreis heißt es nicht mehr Spruchkammer, sondern Kreis-Sportgericht“, so Jung, der über eine weitere Änderung informierte: „Die bisherigen öffentlichen Verhandlungen bei Fußball-Streitigkeiten werden immer seltener werden, weil die Vergehen künftig meist im schriftlichen Verfahren abgehandelt werden.“
Die weiteste Anreise zur „Ü-60-Party“ hatte Reiner Meis, früherer Technischer Obmann des Altkreises Schleiden, der aus seiner Wahlheimat Oberpleis gekommen war. Den „Ältestenrat“ bildeten Josef Göbbel (Sötenich), Heinz Bausch (Hellenthal) und Klemens Velser (TuS Veytal), die alle im nächsten Jahr ihren 90. Geburtstag feiern.
Text & Bilder: Monika Larmann
Bild 1 Gedachten der alten Zeiten: Die Teilnehmer am Ehemaligentreffen des Fußballkreises Euskirchen (Foto: M. Larmann)
Bild 2 Drei (fast) 90-Jährige mit Hubert Jung, (2. v. re.), dem Vorsitzenden des Fußballkreises: (v. l.) Josef Göbel, Heinz Bausch und Klemens Velser (Foto: M. Larmann)
