Vom 10. bis zum 12. April 2026 nahmen ausgewählte U13-Talente der DFB-Stützpunkte am zentralen Sichtungsturnier in der Sportschule Hennef teil. Für den Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) diente die Veranstaltung insbesondere der Sichtung potenzieller Spieler für die künftige U14-Mittelrheinauswahl.
Sichtung und Spielpraxis auf anspruchsvollem Niveau
Neben der eigentlichen Sichtung erhielten die Talente wertvolle Spielpraxis auf einem hohen sportlichen Niveau. Die intensiven Begegnungen gegen leistungsstarke Mit- und Gegenspieler stellten einen wichtigen Baustein in der individuellen Weiterentwicklung der Spieler dar.
Über vier Spieltage hinweg sammelten die Teilnehmer umfangreiche Erfahrungen auf hohem Leistungsniveau. Im Fokus standen dabei nicht vorrangig die Spielergebnisse, sondern vor allem individuelle Fähigkeiten, Spielintelligenz, Entscheidungsverhalten sowie die langfristigen Entwicklungsperspektiven der Spieler – zentrale Kriterien für die weitere Auswahl- und Förderarbeit des FVM.
Um ein möglichst umfassendes Leistungsbild der Talente zu erhalten, kam am ersten und letzten Spieltag das 9-gegen-9-Format zum Einsatz. Am zweiten und dritten Spieltag wurde im Twingame-Format (5-gegen-5) gespielt, wobei jede Stützpunktmannschaft nach Körpergröße eingeteilt war.
Ballgebundener Koordinationstest für Torhüter
Erstmals fand während des Turniers zudem ein ballgebundener Koordinationstest zur Talentdiagnostik von Fußballtorhütern statt. Der vom DFB in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen entwickelte Test diente der ergänzenden individuellen Beurteilung spezifischer koordinativer Fähigkeiten im Torwartspiel.
Die Sportschule Hennef erwies sich einmal mehr als idealer Austragungsort und bot hervorragende Bedingungen für Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Der FVM zog ein positives Fazit und bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei den Schiedsrichtern, die das Sichtungsturnier souverän begleiteten.
