Führungsspielertreffen 2017

Führungsspielertreffen 2017

Am 5. Juni luden Jan Griskewitz, Jugendbildungsbeauftragter im Kreis Euskirchen, Wilfried Ronig, Vorsitzender des Kreisjugendaussschusses und Oliver Zeppenfeld, Jugendbildungsreferent vom FVM Jugendspieler aus A- und B-Jugendmannschaften im Kreis Euskirchen in Firmenich zum diesjährigen Führungsspielertreffen ein.

Neben gemeinsamen sportlichen Aktivitäten sollte v.a. inhaltlich über das neu eingeführte Time-out und den allgemeinen Spielbetrieb geredet und beraten werden. Dabei konnten sich die Jugendlichen aktiv einbringen und haben folgende Wünsche geäußert:

Einstimmig waren die jungen Spieler dafür die Time-out Regelung fortzuführen. In der Umsetzung könne man allerdings ein paar Modifikationen vornehmen. So solle das Time-out, laut der Jugendspieler, auch vom Trainer, nicht nur vom Führungsspieler, eingesetzt werden können. Außerdem solle das Time-out länger, als wie bisher nur zur 60. Minute, in Kraft treten dürfen. Viele forderten sogar das Time-out bis zum Spielende einsetzen zu können.

Im allgemeinen Spielbetrieb wurde v.a. die Situation der Schiedsrichter und der Zeitpunkt der Spiele bemängelt. So würden Jugendspiele, aufgrund von Schiedsrichtermangel im Kreis, oft von Gasttrainern gepfiffen, die das Spiel nicht selten parteiisch führen würden. Doch auch wenn ein Schiedsrichter für ein Spiel angesetzt ist, sei die Schiedsrichterleistung z.T. nicht zufriedenstellend, da einige Schiedsrichter zu inkonsequent seien. Neben einer Verbesserung der Schiedrichtersituation wünschen sich die Spieler spätere Anstoßzeiten am Wochenende und weniger Spiele unter der Woche.

Zudem wird mehr Training und mehr Spiele gewünscht, da durch Spielermangel oft Trainigsausfälle und durch Abmeldungen von Mannschaften im laufenden Spielbetrieb Spiele entfallen. Hier wären Pflichtfreundschaftsspiele zwischen Mannschaften die spielfrei haben denkbar.

Ein weiteres Problem sei, dass der Gastmannschaft oft nicht mitgeteilt wird auf welchem Platz (Rasen- oder Aschenplatz) das Spiel ausgetragen wird, sodass sich die Gastmannschaft v.a. in der Wahl des Schuhwerks nicht auf das Spiel vorbereiten könne. Hier wird eine frühzeitige (Um-)Meldung der konkreten Spielstätte des Heimvereins gewünscht.

Nun wird im Kreisjugendausschuss über die Ideen, Anmerkungen und Kritiken der jugendlichen Spieler beraten und hoffentlich im Sinne der Jugendspieler über die Zukunft des Jugendfußballs im Kreis Euskirchen entschieden.

(Jan Griskewitz,Jugendbildungsbeauftrater)

Nach oben scrollen